Ein kühler Wind strich mir um die Ohren, spielte mir ein Lied und ich folgte ihm bis hierhin.
 
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 Mond:




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Jahreszeit


 
Blattleere.

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Tageszeit



Nacht, kurz nach Sonnenuntergang.

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Wetter



Die Sonne hat dem strahlenden Vollmond und den Sternen platzgemacht, der zur ersten Vollmondversammlung der beiden Clans zusammenruft. Die letzten Sonnenstrahlen haben trotz fortschreitender Blattleere die Luft erwärmt und eine warme Brise streicht durch die Territorien.

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 Territorium

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AutorNachricht
Cessa
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BeitragThema: Territorium    Mo März 26 2012, 04:26

Das Territorium des GlutClans, schaut euch den Aufbau bei der Karte an.


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Katze links: Martie Swart, "Cat" Some rights reserved. Katze rechts: Sabs, "Kater" Some rights reserved. Textur: Mary Vican, "Wild Summer Blueberries texture" Some rights reserved.
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Mit dem Sonnenaufgang fängt das eigentliche Leben an ... <3
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Distelpfote

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BeitragThema: Re: Territorium    Mo Dez 03 2012, 07:09

Eine kühle Brise wehte über das seichte Grass und ließ es hin und her wogen. Es trug eine salzigen Beigeschmack mit sich, als der Wind durch das struppige Fell des jungen getüpfelte Kater fuhr. Der Tag neigte sich bereits zum Ende und mit Beginn des Sonnenuntergangs, färbte sich der Himmel dunkel, sodass man einen Blick auf die Ahnen erhaschen konnte, die am Firmament erstrahlten. Seelenjunges- der mittlerweile im Alter eines Schülers war, fuhr mit seiner Zunge nochmals über sein Fell, bevor er sein gesammeltes Moss wieder auf hob, um sich auf den Weg zum Lager zu machen. Denn er junge Kater wollte nicht unbedingt zu spät kommen, da heute die erste Vollmondzeremonie stattfinden würde und er brannte förmig vor Neugierde, endlich die andern Katzen - über die man schon einiges gehört hatte, kennen zu lernen. „ Wie werden sie wohl sein? Ähneln wir uns oder sind wir totale Gegensätze? „ fragte sich Seelenjunges während er durch die Büsche und noch jungen Bäume streifte. Der getüpfelte Kater ließ abermalig das Moss fallen, da ihm schon wieder eins der Gräser in der Nase kitzelte. „ So komme ich erst übermorgen an“ Dachte der junge Kater etwas entnervt und hob es wieder auf, um seinen Weg fortzusetzten. „ Hoffentlich hat Glutstern noch nicht meine Abwesenheit bemerkt. Ich bin ja noch kein Schüler, obwohl ich das Zeug schon längst dazu habe.“ Bei einem kurzem Blick auf die Ahnen, die immer deutlicher am Himmel wurden, beschleunigte er seine Schritte und beruhigte sich selber mit dem Gedankenzug:
Zwar bin ich noch kein Schüler, doch es bringt mich um, wenn ich nicht endlich mal was machen kann. Glutstern wird doch nicht dagegen haben, oder? Ist doch nur Moss. Jedenfalls habe ich mich nicht weit weg vom Lager weg begeben und ich kann ja schließlich auch nichts dafür , wenn mir Glutstern keine Aufgabe gibt, damit ich etwas zum Wohle des Clans beitragen kann. Dann muss mal halt auch mal selber kreativ werden.

P.s Nicht wundern, wieso ich Seelenjunges geschrieben habe, denn er wurde noch nicht zu Distelpfote umbenannt.
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Wolki'chen
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BeitragThema: Re: Territorium    Mo Dez 03 2012, 07:52

<= Umgebung des Zweibeinerortes

Ohne es zu wissen hatte Wolke die Clan-Territoriums-Grenze überquert und befand sich nun auf GlutClan-Gebiet. Neugierig schaute sie sich um, beinahe überwältigt von den ganzen starken Gerüchen, die der GlutClan bereits in seinem Gebiet hinterlassen hatte. Verwundert bemerkte sie, dass, je weiter sie geradeaus ging, die Bäume immer jünger wurden. Wieso denn das? Komisch. Verwundert ging Wolke weiter, schaute nach links und rechts. Dabei übersah sie eine Wurzel, stolperte und krachte in einen jungen Kater hinein, der gerade Moos mit sich trug. Warum kannst du nicht aufpassen?! Verärgert über sich selbst wich die kleine Kätzin schnell zurück. Dann betrachtete sie den Kater. Er schien kaum älter als sie zu sein und war groß sowie kräftig gebaut. Besonders faszinierte Wolke aber seine Fellmusterung; weiß-grau mit hellbraunen Flecken und einem schwarzen Klecks am Ohr. "Tut mir leid...Ich habe nicht aufgepasst", entschuldigte sie sich schnell. Das hatte sie wirklich nicht gewollt. Hoffentlich ist er nicht aggressiv gegenüber Fremden...


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Crispy

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BeitragThema: Re: Territorium    Sa Dez 08 2012, 09:09

Crispy ließ den großen Baum immer weiter hinter sich und versuchte diese überwältigenden Eindrücke in sich aufzunehmen, aber es war so vieles, dass das schier unmöglich war. Mit gespitzten Ohren und weit geöffneten Augen lief sie immer weiter durch den Wald und dachte an nichts außer diesen Augenblick, als sie etwas Vertrautes aus dem Staunen riss. Hatte sie da gerade eine Stimme gehört? Sie beschleunigte ihre Schritte wieder und rannte auf das Geräusch zu, wobei sie nicht daran dachte auf die Zweige zu achten, die unter ihren Pfoten zerbrachen und das Laub, das sie zum Rascheln brachte. Vielleicht fand sie hier draußen ja noch eine andere Katze oder sogar zwei. Das war um einiges lustiger, als das ganze Gerbiet hier nur alleine zu erkundigen.
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Distelpfote

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BeitragThema: Re: Territorium    So Dez 09 2012, 09:04

Seelenjunges war nicht mehr weit weg vom Lager entfernt und konnte förmlich die ganzen Katzen hören, wie sie aufgeregt vor der ersten Mondzeremonie miteinander Plauderten. Auch der Geruch seine Gefährten war mit jedem Schritt stärker geworden, sodass es sich nur noch um paar wenige Fuchslänge handeln konnte, bis er wieder im Lager war. Doch bevor der junge Kater auch nur eine Pfote vor die andere setzen konnte, rammte ihn etwas auf einmal in die Flanke. Seelenjunges erhaschte nur einen kurzen Blick auf das weiße Fellknäulchen was mit einer Wucht auf ihn gestoßen war, sodass es ihn glatt von den Pfoten gerissen hatte.
Für einen kurzen Augenblick lag der getüpfelte Kater - mit allen seinen Pfoten zum Himmel ausgerichtet, auf den Boden , ehe er sich keuchend schnell wieder auf seinen Beinen wänden konnte. Beim genaueren mustern seines Gegenübers, viel ihm die außergewöhnliche schöne grau-Braun getigerte Musterung auf ihrem weißen Fell auf, die von ihren Augen entsprang und dann sich auf ihren ganzen Rücken ausfaltet. Auch ihre bernsteinleuchtende Augen waren ein richtger Blickfang, die einen leichten Ernsten Schein hatten. Leicht peinlich berührt, dass eine kleiner und so anmutig aussehende Katze, ihm von seinen Pfoten gerissen hatte, ließ er seine Ohren in alle Richtungen zucken, um Geräusche von Clankameraden aus zu machen, die dies vielleicht gesehen hatten und nun mit einem breiten grinsen ihn beobachteten. >>Was machst du hier?<> Verschwinde lieber….<< Weiter kam der junge Kater nicht, da plötzlich ihm ein fremdartiger Katzen Geruch entgegen kam und das Unterholz zu wanken geriet. >> Bist du alleine? Oder sind das deine Verbündeten?<< Seelenjunges merkte deutlich wie sein Fell sich sträubt und er dadurch noch größer wirkte.

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Wolki'chen
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BeitragThema: Re: Territorium    Di Dez 11 2012, 08:26

Beschämt sah Wolke, dass sie den jungen Kater aus Versehen aus dem Gleichgewicht gebracht hatte und wollte ihm auch sogleich helfen, doch sie zögerte. Was, wenn er das als Beleidigung auffasst...? Doch sie konnte nicht dastehen und nichts tun, wo sie doch daran Schuld war. Außerdem war ihr der Fremde sehr sympathisch. Die junge Kätzin trat einen Schritt vor, doch da hatte er sich schon wieder aufgerappelt und stand, sicher wie eh und je, vor ihr. Wolkes erster Instinkt war, wieder zurückzuweichen, aber sie konnte sich nicht rühren. "Ich... habe den großen Baum dort gesehen und..." Wieso muss ich ausgerechnet jetzt stottern?! Sowas passiert mir doch sonst nicht! Reiß dich zusammen, Wolke. Sie richtete sich komplett auf und hob ihren Kopf, konnte dem größeren Kater ihr gegenüber aber immer noch nicht in die Augen sehen. "Ich habe den großen Baum gesehen", wiederholte sie mit fester und bestimmter Stimme und deutete mit einem Nicken in die Richtung, aus der sie gekommen war. "Neugierde trieb mich dazu, weiter in diese Richtung zu laufen. Weißt du vielleicht, warum..." Wolke unterbrach sich mitten im Satz, denn ihr wurde schlagartig klar, dass der hübsche Kater ihr gerade gesagt hatte, dass sie am besten verschwinden sollte. Leichte Angst stieg in ihr auf, doch sie bemühte sich, diese hinunterzukämpfen und sowohl ruhig als auch selbstbewusst und bestimmt zu bleiben, dies gelang ihr gerade so. Doch als auch die junge Kätzin ein Rascheln hörte, zuckte sie heftig zusammen und drehte sich blitzschnell um. Sie wich ein paar Schritte zurück, bis sie neben dem Fremden stand, bis ihr siedendheiß einfiel, dass es vielleicht einer seiner Kameraden sein könnte. Der fremde Kater hatte vorher auffällig mit den Ohren gezuckt - hatte er vielleicht seine Freunde gehört oder gerochen?
Erleichtert atmete Wolke auf, als sie hörte, dass er sich anscheinend genau das Gleiche fragte wie sie.
"Nein, ich bin alleine gekommen. Dachte ich jedenfalls..." Nach einem nervösen Seitenblick auf den Kater neben ihr, der auf einmal viel größer und auch bedrohlicher aussah, prüfte sie schnell und so unauffällig wie möglich die Luft. Cessa schien nicht in der Nähe zu sein, was die junge Kätzin bedauerte. Aber du musst jetzt alleine klarkommen. Du bist stark. Und Cessa wirst du bald wiedersehen. Wolke atmete tief durch und ging ein paar Schritte auf das Unterholz zu, von wo die Geräusche kamen. "Wer bist du? Komm raus, wir haben dich gehört." Wir? Kurz war sie von ihrer eigenen Wortwahl überrascht und dass sie sich so angehört hatte, als ob sie den Fremden schon seit Ewigkeiten kannte, schließlich waren sie und der junge Kater doch gerade erst zusammengeprallt, beziehungsweise, sie war in ihn hineingestolpert. Aber warum auch nicht? Er fragte sich doch das Gleiche wie sie. Angespannt, aber auch neugierig sowie aufmerksam und zur Flucht - oder zum Kampf - bereit, stand Wolke da und wartete auf eine Antwort.


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BeitragThema: Re: Territorium    Do Dez 13 2012, 09:51

Als Crispy hörte, dass die Stimmen weiterredeten, verlangsamte sie ihr Tempo und begann sich anzupirschen. Sie schlich um die Bäume herum, bis die Stimmen so laut waren, dass sich die dazugehörigen Katzen gleich in der Nähe befinden mussten. Die junge Kätzin pirschte sich zu dem Strauch, hinter dem sie die Katzen geortet hatte und konnte es sich nicht verkneifen einmal hindurchzulugen. Sie entdeckte zwei junge Katzen, eine Kätzin und einen Kater, die ungefähr so groß waren wie sie. Sie standen sich gegenüber, aber Crispy konnte nicht mehr verstehen, worüber sie redeten, da sie anscheinend schon entdeckt worden war. Sie hätte sich echt mehr Mühe geben sollen, aber dazu war es jetzt zu spät. Trotzdem, auch wenn ihr erster Eindruck schon einmal gründlich versaut war, davon würde sie sich nicht kleinkriegen lassen. Mit erhobenem Kopf stolzierte sie aus dem Strauch heraus und stellte sich vor die zwei Katzen. Ja, was gibts? fragte sie frech und versuchte sich noch größer zu machen, als sie ohnehin schon war. Vielleicht war das nicht unbedingt die beste Taktik, wenn man zwei fremden Katzen traf, aber sie konnte schnell rennen. Das würde schon reichen.
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Distelpfote

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BeitragThema: Re: Territorium    Mo Dez 17 2012, 03:59

Seelenjunges legte den Kopf etwas zur Seite und betrachtete für ein paar Herzschläge schweigend, die junge weiße Katze.

>> Du hast den Baum gesehen und da dachtest du, du kommst einfach hierher, um deine Neugierde zu tilgen. Weißt du denn nicht, was hier auf dich lauert und jeden noch so kleinen unvorsichtigen Schritt von dir gierig verfolgt? Raubvögel, Füchse oder Dachse warten doch nur noch auf so einen kleinen Leckerbissen, wie du es in ihren Augen bist. <> Doch vor allem solltest du dich in Acht nehmen von den Clankatzen, die hier leben. Hast du wirklich noch nie von ihnen gehört? … Bevor du auch nur noch mit deinen Wippern schlagen kannst, liegst du unter ihren großen kräftigen Pranken, kaum fähig auch nur dich zu bewegen geschweige denn ein Wort von deinen Lippen zu lassen. << Der getüpfelte Kater stand nun sehr nahe bei ihr und seine Worten war nicht mehr als ein Hauch seines Flüstern.

>> Du scheinst mir anderes als die Streuner, denen ich bisher begegnet bin. Denn entweder ist es dein Mut, der dich hier hin führte... oder es ist einfach nur deine sture Dummheit gewesen, die dich durch den Wald tapsen ließ. << Ein funkeln in seine Augen verriet, die Neugierde und Faszination, die er innerlich für die kleine anmutige Katze empfand. Als diese noch unbeirrt zum raschelnden Gewächse schlendert, sich dem Unbekanntem mutig darbot und mit einer ruhig, fast schon gleichgültigen Stimme sprach, schmunzelte der junge Kater schon fast amüsiert. >> Du bist wirklich anderes als jeden Streuner, den ich gesehen habe. Denn jede andere Streuner hätte seinen Schweif eingeklemmt und wäre davon gerast, doch du bleibst stehen und zwar nicht weil du Dumm bist, nein, du besitzt Mut. Verliere dies nicht. Das ist einzigartig.<<
Sprach Seelenjunges, wobei er sie mit bewundernden Augen betrachte.

>> Ich bin übrigens Seelenjunges, bald wirst du mich unter einen andern Namen kennen lernen, da ich einen Mentor bekommen werde, um als Schüler meinen Clan meine Treue zu beweisen. Wer bist du?<< Der junge Kater war mittlerweile entspannt und leckte seine Pfoten sauber, um sich damit über die Ohren zu wischen. Seelenjunges hatte nämlich am Geruch bereis gemerkt, dass es sich nur um eine Fremde Katze handelte, die im Unterholz auf sie zu kam. Als diese Katze schließlich aus dem Busch hervorkam, fiel ihm sofort ihr in vielen verschneiden Brauntönen geschecktes Fell auf. >> Ja ...was es gibt . Ich würde mal sagen, dass du in das Territorium des Glutclan getreten bist. Und keinem Fremden ist es erlaubt von unsere Beute Gebrauch zu machen, denn entweder bist du nur auf die Durchreise und gehest wieder, oder du wirst bald meine Krallen spüren.<< Richte sich Seelenjunges an die neue hinzugetretene Katze und ließ spielerisch seine Krallen ins Moss fahren. Dem jungen Kater wurden die ganzen Fremden langsam zu viel und auch wollte er nicht zeigen, dass sein Clan oder er selber in irgendeiner Art verwundbar war.

Was die andere Katze für Seelenjunges Glück nicht wissen konnte war, dass er ihr nur Angst einjagen wollte, denn hätte der junge Kater es wirklich auf einen Kampf angefochten, wäre er bereist auf sie gestürzt in seinem Übereifer. Doch heute durfte Seelenjunges es nicht so weit kommen lassen, da heute an der ersten Vollmondzeremonie, er es nicht bestimmt wagen würde, wegen einem Streuner den Friedens Stillstand zu brechen.


Zuletzt von Distelpfote am Di Dez 18 2012, 01:38 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Sternrose
2. Anführerin
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BeitragThema: Re: Territorium    Mo Dez 17 2012, 06:29

Sternrose rannte.
Zum ersten Mal seit langer Zeit, rannte sie wieder mit dem Wind und der Wind umfing sie und begrüßte sie wie eine verlorene Tochter.
Sie liebte das rennen, in dem lag ihre wahre Stärke.
Sie drosselte ihr Tempo einmal, als sie den Geruch fremder Katzen wahrnahm.
Eine leicht vertraute Spur eines jungen Katers aus dem Clan und noch zwei andere, dennoch blieb sie nicht stehen. Er würde alleine klar kommen, wenn nicht hätte er längst Hilfe geholt.
Dennoch glitt sie nun vorsichtiger durchs Dickicht um nicht erkannt zu werden.
Als der Geruch der Katzen wieder abnahm, beschleunigte sie ihr Tempo wieder und es kam ihr wie eine Erlösung vor.
Jetzt existierte nur sie, keine Sorgen, keine Ängste, nur sie allein.
Sie allein und die hübsche Streunerin. Ihre Pfoten wirbelten bei ihrem Tempo leicht den Boden auf, dennoch glitt sie lautlos durch die stille Nacht.
Ein frohlockendes Gefühl machte sich in ihr breit und sie sprang ohne Zögern über ein paar am Boden liegenden Stöcke, um keinen Umweg einschlagen zu müssen.
Je näher sie ihrem Ziel kamen, desto karger wurde die Gegend, dennoch hatte sie keine Angst.
Sie vertraute ihren Ahnen und ihrem Gefühl zu sehr, als dass sie sich davon abhalten würde diesen Ort hier zu vergessen und nie mehr zu besuchen.
Es war ihre Zufluchtsstätte und sie wusste zwar selbst nicht, warum sie sie mit der Fremden teilte, dennoch kam es ihr richtig vor.
Langsam nahm sie etwas Geschwindigkeit aus ihren Pfoten und rannte halb springend den Berg hinauf.
Oben angekommen, setzte sie sich an den Rand des Vulkans und betrachtete versonnen den Sternenhimmel.
Wunderschön nicht wahr? Fragte sie Sommernacht, drehte sich bei ihrer Frage allerdings nicht um, sondern hielt ihren Blick stetig gen Himmel.
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Crispy

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BeitragThema: Re: Territorium    Mo Dez 17 2012, 07:15

Crispy unterdrückte den Impuls ihren Kopf in Schräglage kippen zu lassen, als der fremde Kater sie angriffslustig ansprach. Territorium des GlutClans? Wovon redete der? Und vor allem, wieso redete er so geschwollen? Wenn er so überzeugt von sich selber war, konnte er sie auch einfach angreifen, aber es sah nicht so aus, als würde das allzu bald passieren. Also beschloss sie diese Worte einfach hinzunehmen und in aufmüpfigem Ton zu antworten Auf Durchreise? Och, mal sehen, vielleicht guck ich mich hier auch noch ein bisschen um. Aber um deine Beute brauchst du dir keine Sorgen zu machen, dir bleibt noch genug. Mit einem frechen Grinsen musterte sie die andere Katze. Es wirkte nicht so, als würden sie zusammengehören, aber auch nicht, als wäre er kurz davor sie in der Luft zu zerfetzen, falls er dazu überhaupt in der Lage war. Sonderlich alt sah er nicht gerade aus, als wäre ihm gerade erst der Flaum der Jungen ausgegangen.
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Sommernacht
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BeitragThema: Re: Territorium    Di Dez 18 2012, 07:52

    Der Waldboden verschwamm zunehmend mit der Geschwindigkeit, der die Getigerte standhalten musste. Die schwarze Katze glitt wie ein Schatten durch das Unterholz und striff dabei nicht einen Strauch. Unfassbar.

    Nach einiger Zeit mischte sich unter den üblichen Clan- und Waldgeruch, der ihr so vetraut war, ein fremder Duft. Sommernacht drosselte ihr Tempo kurz und blinzelte. Feindliche Clankatzen? Ein Dachs? Ihr Geruchssinn war nicht sehr ausgeprägt. Dafür war sie eine Künstlerin der Jagd und konnte jede Bewegung der vermeintlichen Beute wahrnehmen. Ebenfalls Unfassbar.

    Es waren auf jeden Fall Katzen. Da war sich Sommernacht inzwischen sicher. Aber ob sie von dem anderen Clan kamen, oder sich einfach nur auf der Gebiet des GlutClans verirrt hatten, das konnte sie nicht sagen. Um nicht den Anschluss zu verlieren versuchte sie während ihrer wirren Überlegungen über den fremden Besuch mit Sternrose Schritt zu halten.

    Die Schwarze schien wohl die Fremden ebenfalls bemerkt haben. Sie glitt mit Bedacht durch die Sträucher und wollte augenscheinlich nicht gesehen werden. Sommernacht war da anderer Meinung. Sollten es fremde Katzen sein, die die fremden Geruche notiert haben müssen, würden sie höchst wahrscheinlich durch ein paar bedacht gesetzte Geräusche aus der Fassung geraten. So hoffte Sommernacht jedenfalls. Sie trampelt wie ein stumpfsinner Dachs durch das Unterholz hinter der 2. Anführerin her.

    Schließlich erreichten beide ihr Ziel. Der Wald hatte sich gelichtet und gab den Blick auf eine weitläufigere Fläche frei, die von einem größeren Berg durchtrennt war. Der Vulkan. Das Herz der Rötlichen pochte und sie konnte das Blut in den Ohren rauschen höhren. Sie nickte bloß stumm, auf die Frage der Kätzin und blickte nachdenklich in die tiefschwarze Nacht.


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Sternrose
2. Anführerin
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BeitragThema: Re: Territorium    Di Dez 18 2012, 08:28

Sternrose atmete die klare Luft ein und aus. Es war kalt, aber es machte ihr nichts, das rennen hatte ihren Körper erwärmt.
Ihre Muskeln waren gelockert und das Bedürfnis weiter zu rennen war so heftig wie schon lange nicht mehr.
Sie bebte leicht vor dem Adrenalin der durch ihren Körper strömte und sie würde dieses Gefühl auf nichts in der Welt mit irgendeinem anderen in diesem Moment tauschen wollen.
Es existierte nur sie und der Himmel. Und die hübsche rote.
Lange Zeit schaute Sternrose einfach nur schweigend in die dunkle Nacht, die sich vor ihr ausbreitete und starrte die Sterne an, in der Hoffnung sie würden ihr Antworten geben, die ihr nicht mal ihr Herz sagen konnte.
Dann wandte sie sich zu der Katze um und ihre Augen glühten erfreut, als sie bemerkte, dass anscheinend auch Sommernacht von dem Anblick überwältigt war.
Sie ließ sich auf den kalten Vulkan nieder und legte ihren Schwanz ordentlich um ihre Pfoten.
Du bist die Erste, der ich diesen Ort zeige, ich weiß nicht mal warum, aber ich glaube du bist wohl einer der wenigen die genügend Mut aufbringt diesen Ort zu schätzen.
Sie lächelte ihr leicht zu.
Was aus den beiden werden würde? Sie hatte keine Ahnung, aber sie hätte vor einigen Monden auch noch nicht darauf getippt, dass ihr Leben von nun an so verlaufen würde, von daher verließ sie sich einfach auf ihre innere Stimme.
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Sommernacht
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BeitragThema: Re: Territorium    Di Dez 18 2012, 08:58

    Die Nacht hatte die Luft abgekühlt, sodass kleine Wolken beim ausatmen der Luft entstanden. Man merkte, dass die Blattleere kam. Nicht nur an der zunehmenden Zahl hungriger Mäuler, sondern ebenfalls an den Temperaturen. Einfach am Umfeld.

    Es war eine seelige Stille, die sich auf die Umgebung um die beiden Katzen gelegt hatte. Einsamkeit. Stille. Zufriedenheit. 3 Begriffe die für Sommernacht in der letzten Zeit zusehend verfremdet wurden. Es war bizarr, doch in der breiten Masse des Clans war es möglich das Gefühl der Einsamkeit zu empfinden. Wenn die Geschäftigkeit und die Hektik die Überhand gewonnen hatte, dann. Dann überkam sie oftmals das Gefühl einsam zu sein. Einsam mit ihren Gedanken und Gefühlen. Einsam ohne Freund. Aber auch einsam ohne Feind. Es war schwer wenn man an nichts beständigen festen Halt suchen konnte.

    Zufrienden? Unmöglich das genau zu definieren.
    Vielleicht war sie zufrieden die Blattleere nicht allein durchleben zu müssen, dennoch unzufrieden für die Alten und Schwachen zuerst zu sorgen.

    Sommernacht erfüllte ein Gefühl von Stolz, als Sternrose die Stille schließlich durchbrach und ihr ein verstecktes Kompliment aussprach. So dachte sie jedenfalls.

    'Danke, dass du mich zu diesem Ort mitgenommen hast.'

    Sagte sie und neigte dankbar ihren Kopf.

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Sternrose
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BeitragThema: Re: Territorium    Mi Dez 19 2012, 07:29

Sternrose schenkte der Hübschen ein Lächeln. Ein ehrliches.
Sie nickte leicht bei ihrem Dank und miaute nur zurück Danke, dass du es zu schätzen weißt.
Ich weiß nicht, wir könnten vielleicht zurück, oder noch durch die Gegend streifen oder aber auch noch ein bisschen hierbleiben.
Was würdest du denn gerne? Mir ist es gleich.

Sie stand auf, streckte sich genüsslich und strich sich mit ihrer Zunge über ihr nachtschwarzes Fell.
Der Mond leuchtete hell und bildete einen wunderschönen Kontrast zum dunklen Himmel und dem abschwächten Leuchten der Sterne.
Es wäre eine perfekte Nacht für Liebende. Sie seufzte leicht und ihre Augen verdunkelten sich ein Stück.
Sie schüttelte ihren Kopf und ihre Augen leuchteten wieder sanft auf.
Neugierig auf Sommernachts Antwort wandte sie ihren Blick ihr wieder zu.
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Wolki'chen
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BeitragThema: Re: Territorium    Mi Dez 19 2012, 09:08

Wolke schaute den hübschen Kater mit dem für sie ungewöhnlichen Namen Seelenjunges aufmerksam an, als dieser mit ihr sprach. Er schaffte es tatsächlich, sie anfangs zu verwirren und einzuschüchtern. Raubtiere… Clankatzen? Nein, von denen hatte sie wirklich noch nicht gehört. Vielleicht gehörte er ja zu ihnen… aber auch wenn, er schien nicht sehr angriffslustig zu sein, zumindest ihr gegenüber nicht. Also wich sie nicht zurück, sondern blieb neben ihm stehen, seinem Flüstern lauschend, das sich, trotz der beunruhigenden Worte, nicht bedrohlich anhörte und ihr sogar ein wenig Sicherheit gab. Dennoch verunsicherten sie seine Worte über die Clankatzen. Ob er wohl auch so ist? fragte sie sich und warf einen Seitenblick auf Seelenjunges, der bald, wie er sagte, anders heißen würde. Anders? Wahrscheinlich ein Ritual. “Ja, meine Neugierde hat mich hergeführt. Und von den Clankatzen habe ich wirklich noch nicht gehört.“ Sie wollte noch fragen, ob er ihr mehr über sie erzählen konnte, oder wollte, aber er schien mehr sagen zu wollen und die junge weiße Kätzin wollte ihn nicht daran hindern. Bei seinem Lob leuchteten Wolkes Augen stolz auf. “Findest du? Vielen Dank. Ja, ich bin vielleicht etwas anders als andere Katzen in meinem Alter...“ Sie verstummte. Jetzt hatte sie zu viel verraten – sie wollte nicht über ihre Vergangenheit reden. Nicht in dem Moment. Aber sie hatte kurz zum Himmel geschaut und gesehen, dass nun ein paar mehr Sterne erschienen waren. Dies hatte sie aus irgendeinem Grund an ihre Mutter und ihre Geschwister erinnert. Und an ihren Vater, den sie nie kennengelernt hatte.
“Danke. Ich habe nicht vor, mich großartig zu verändern.“ fügte sie hinzu und lächelte leicht. “Ich bin Wolke. Hallo, Seelenjunges.“ miaute sie kurz bevor eine gescheckte Kätzin aus dem Gebüsch trat. Kurze Zeit dachte sie, dass sie jetzt neben zwei Clankatzen stand, aber es schien nicht so zu sein, nach der Art zu urteilen, wie Seelenjunges mit der Fremden sprach. Seine Worte erschreckten sie wieder ein wenig. Krallen zu spüren bekommen? Sie hoffte innerlich, dass die fremde Kätzin aufhören würde, so frech – aber auch mutig – zu antworten, die junge Kätzin hatte nämlich kein Interesse daran, die Freundlichkeit des Clankaters zu strapazieren oder gar andere zu treffen, die nicht so freundlich waren wie er. “Wie heißt du?“ fragte Wolke freundlich, nachdem sie sicher war, dass ihre Stimme nicht brüchig sein oder schwanken würde, um die Situation, hoffentlich, zu entschärfen. Wobei sie sich da nicht ganz sicher war – das würde bedeuten, dass sie und die Fremde sich länger auf diesem Gebiet aufhalten würden, das von Katzen bewohnt wurde, die anscheinend nicht alle so freundlich und geduldig und vor allem gastfreundlich waren wie Seelenjunges. Zwischenzeitlich nahm sie zwei neue Gerüche war, die leicht dem des jungen Katers ähnelten, aber diese verflogen wieder so schnell, wie sie gekommen waren.


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Sommernacht
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BeitragThema: Re: Territorium    So Dez 23 2012, 08:46

    Der Mond wanderte immer weiter auf den höchsten Punkt in dieser Nacht zu. Es würde sicherlich bald Zeit sein um zu dem Treffen mit dem anderen Clan zu gehen. Vielleicht würden sie ja erfahren welche fremden Katzen sich auf dem Territorium des GlutClans herum getrieben haben. Sie sollte sich fern halten.

    'Lass uns lieber zurück gehen.'

    Meinte die Gestreifte und nickte mit nachdruck, um ihre Aussage noch einmal zu stützen. Sie war ein wenig ungelenk nach der Zeit die, die beiden Katzen am Fuße des Vulkans verbracht hatten. So stand die Rötliche auf und trat den Rückweg in das eigene Lager an.
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Sternrose
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BeitragThema: Re: Territorium    Mo Dez 24 2012, 03:36

Sternrose nickte leicht und war relativ froh über den Entschluss Sommernachts. Dann wirbelte sie herum und streifte durch die Schatten, hinter den Spuren von Sommernacht her.
Lächelnt glitt sie durch die tiefschwarze Nacht, gehüllt in Schatten, so gut wie unsichtbar und strich ohne einen Laut durch den stillen Wald.
Bitter verzogen sich ihre Mundwinkel, als sie daran dachte, dass sie gleich wieder Glutstern unter die Augen treten musste.
Ruhig bleiben, du bist Zweite Anführerin, lass dich nicht von deiner Eitelkeit und deinem gekränkten Stolz leiten. befahl sie ins Lager trabte.
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Distelpfote

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BeitragThema: Re: Territorium    Fr Jan 18 2013, 06:52

Seelenjunges ließ sich nichts anmerken, als die gescheckte Katze so frech und unüberlegt daher sprach. Unbeeindruckt ging er stolz, wie er war, auf die fremde Katze zu. >> Ich würde aufpassen was du sagst, du Flohbeutel. Dies war keine Frage gewesen, sondern eine Aufforderung. Doch wie es mir scheint hast du mich nicht verstanden…Ich versuche es extra noch mal für dich zu erklären und mich deinem Niveau anzupassen. << Miaute er gelassen, schon fast ruhig während er sich hinsetzte und seinen Schweif um die Pfoten rollte. >> Du hast hier nichts verloren, was heißt dass ich deinen Flohverseuchten Pelz hier nie wieder sehen will. Da ich sonst gezwungen sein werde, mich persönlich darum zu kümmern, dass du hier nie wieder eine Pfote herein setzt. Hast du mich nun verstanden oder muss ich noch deutlicher werden? << Wie um 180 Grad gedreht, hatte sich seine Stimme in ein kühles zischen verwandelt.

>> Schön, dich kennen zu lernen Wolke. Du trägst einen schönen Namen… nicht so einen lächerlichen Zweibeinername, wie die meisten Streuner haben. Bist du dir sicher ein Streuner zu sein und nicht doch einer Gruppe von Katzen anzugehören, die in der Natur leben?<< der junge Kater hatte sich mit einer gekräuselten Nase von der fremden Katze abgewandt und wand sich nun wieder Wolke zu. >> Du kennst Clankatzen nicht?<< Seelenjunges wirkte schon fast verwirrt, weil er sich nicht vorstellen konnte, dass eine Katze noch nie von seinen Gefährten und ihm gehört hatte. >> Clankazen, sind Katze die wie in einer großen Familie in der Wildnis, ums überleben kämpfen. Wir sind selbstständig und auf niemanden angewiesen, wie zum Beispiel auf Zweibeiner. Man kann uns ruhig frei nennen, denn jede Sekunde die wir atmen sind wir freie Geschöpfe, die unter dem Sternenhimmel - also unseren Ahnen, schlafen und aufwachen dürfen. Wie es in einer Familie üblich ist, kümmern sich die stärkeren um die schwächeren. Bei uns wird niemand zurück gelassen. Ich würde bis zu meinen letzten Atemzug, für meine Kameraden kämpfen, da ich mich auch sie verlassen kann, genauso wie sich auf mich verlassen können.<< Während der junge Kater sprach, konnte man förmig das Leben in seinen Augen wiederspiegeln sehen
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BeitragThema: Re: Territorium    Di Feb 12 2013, 09:44

Crispy war verwundert über die Agressivität des Katers, ließ es sich aber nicht anmerken. Es schien nun wirklich nicht so, als würden er und die Kätzin neben ihm zusammengehören und doch hatte er kein Problem mit ihr. Vielleicht lag das aber auch an ihrer Unauffälligkeit, sie sah eher nett aus und klang auch freundlich, als sie sie nach ihrem Namen fragte. Mein Name ist Crispy. antwortete sie mit der freundlichsten Stimme, die sie in dem Moment hinbekam. Wenn sie einmal so angestichelt worden war, fand sie es schwer wieder auf eine neutrale Stimmung herunterzukommen, aber ihr sollte es recht sein. Sie hatte hier nichts zu verlieren und wenn der Kater Streit haben wollte, sollte er ihn bekommen. Als er auf sie zuging, bleib sie so aufrecht stehen, wie sie war, wodurch sie und der Kater ungefähr auf gleicher Augenhöhe waren, und blickte ihn mit einem selbstbewussten und fast gelangweilten Blick an, wobei ein amüsiertes Lächeln um ihre Lippen kräuslte. Bei seinem Zischen zuckte sie nicht einmal mit einem Schnurrharr. Solche Unterhaltungen liebte sie, einfach ohne Grund andere Katzen provozieren, das war der Nervenkitzel, den sie jetzt gerade gut gebrauchen konnte. Och, wer wird denn gleich so böse? fragte sie ihn mit gespielt strenger Stimme und kam nun ebenfalls auf ihn zu. So nah, dass keine noch so kleine Maus mehr zwischen ihre Schnauzen gepasst hätte und nutze dabei den Vorteil, dass der kater sich hingesetzt hatte und sie nun auf ihn hinunterblicken konnte. Ihre Stimme wurde zu einem eiskalten Knurren Ich glaube nicht, dass ich mir von einem dahergelaufenen Kätzchen, was sich doch ach so toll fühlt und meint mich mit seiner lächerlichen Erscheinung einschüchtern zu können, etwas vorschreiben lassen muss. Und wenn auch nur das kleinste Bisschen von deinem Geschwafel stimmt und du wirklich den Mumm hast mich anzugreifen, dann kannst du dich auf was gefasst machen. Die Kätzin ließ einen abschätzigen Blick an ihm herabschweifen. Er war zwar groß, aber das machte ihn wenn überhaupt zu einem ebenbürtigen Gegner und wenn er wider Erwarten doch zu stark war, konnte sie auch wegrennen. Vor diesem kleinen Aufreißer musste sie sich nunr wirklich nicht bis aufs Blut beweisen, sie würde ihn wahrscheinlich sowieso nie mehr wieder sehen.
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