Ein kühler Wind strich mir um die Ohren, spielte mir ein Lied und ich folgte ihm bis hierhin.
 
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Momentaner

 Mond:




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Jahreszeit


 
Blattleere.

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Tageszeit



Nacht, kurz nach Sonnenuntergang.

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Wetter



Die Sonne hat dem strahlenden Vollmond und den Sternen platzgemacht, der zur ersten Vollmondversammlung der beiden Clans zusammenruft. Die letzten Sonnenstrahlen haben trotz fortschreitender Blattleere die Luft erwärmt und eine warme Brise streicht durch die Territorien.

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 Der Weg, ins Unbekannte - Kapitel 2

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AutorNachricht
Falkenjäger'chen
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BeitragThema: Re: Der Weg, ins Unbekannte - Kapitel 2   Mo März 05 2012, 07:22

Innerlich wurde er langsam wütend doch äußerlich ließ er sich nichts davon anmerken. Diese Kätzin war sich nicht im Klaren darüber mit wem sie es zu tun hatte, oh ja! Vielleicht noch mit einem Streuner, doch mit einem Streuner der über die anderen Katzen wachte und seine Aufgabe ziemlich ernst nahm. „Du Katze! Antworte mir oder verschwinde. Hier gibt es noch mehr Katzen als mich, und die sind vielleicht nicht so freundlich drauf. Also tu doch nichts unüberlegtes.“ Er zuckte ruhig mit den Schnurrhaaren und leckte sich einmal übers Brustfell.

sry! muss wieder off, deswegen so kurz -.-
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Nebelseele
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BeitragThema: Re: Der Weg, ins Unbekannte - Kapitel 2   Mo März 05 2012, 07:39

Nich schlimm (;

Nelas Schnurrhaare zuckten belustigt. Meinetwegen. Sie stand auf und kehrte ihm den Rücken (bzw. Po) zu und stellte den Schwanz eitel auf. So trottete sie davon. Doch nocheinmal warf sie dem hübschen Kater einen Blick über die Schulter zu. Ich werde dich wiedersehen, Kater. Sicher. Damit lief sie langsam los. Immer schneller wurde sie, bis sie beinahe über das Gras flog. Sie preschte durch den Wald, doch ihre Gedanken hingen dort, bei dem Kater. Sie hätte sich gerne weiter mit dieser starken Persönlichkeit auseinandergesetzt. Doch nun war es zuspät. Zuspät für Änderung. Gerne hätte sie ihm beiahe bis zur Weißglut gebracht, doch sie war gegangen. Unmöglich war es, die Zeit zurückzudrehen.
Sehnlichst wünschte sie sich, länger dort gewesen zu sein. Der Kater hatte sie fasziniert und sie angezogen.
Ruckartig schüttelte sie den Kopf steuerte ihren Lauf nun zielstrebiger. Sie war in düsteren Wald gelaufen. Duster, dunkel, wie ein Teil ihrer so sensiblen Seele.
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Leopardenfeder
2. Anführerin
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BeitragThema: Re: Der Weg, ins Unbekannte - Kapitel 2   Mo März 05 2012, 08:41

Aurora hatte aufmerksam zugehöret und alles erfahren was sie wissen musste. Sie vertraute dem Fuchs, obwohl es einige andere nicht taten. Als Frost Wache halten ging, nickte sie nur träge und schleppte sich in einen Bau, der sehr gross war. vielleicht wird das einmal der Bau der Krieger?, dachte sie sich, während sie sich ein bisschen trockenes Moos zum schlafen zusammensuchte. Weiter hinten entdeckte sie noch ein paar Federn, welche sie auch noch mitnahm. Dann polsterte sie alles gut zusammen und drehte sich einmal um ihre Achse in ihrem neuen provisorischem Nest. Es war angenehm, einmal wo anders als am feuchten Boden zu schlafen, dort wo alles Ungeziefer sie erreichen konnte. Zum Glück waren hier keinerlei Ratten oder sonstiges, denn Aurora hasste Ratten und andere Kleintiere.
Langsam, aber sicher wurde sie immer müder und glitt schlussendlich in einen angenehmen Schlaf. Sie freute sich innerlich, aber Aurora war auch etwas neugierig auf das Leben im Clan. Das alles verarbeitete sie in ihren Träumen und träumte vom zusammensitzen auf einer Lichtung, bei einer Versammlung.
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Froststern'chen
2. Admin & Designerin
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BeitragThema: Re: Der Weg, ins Unbekannte - Kapitel 2   Di März 06 2012, 08:33

Frost schaute noch einmal zu Sternrose und leckte der schönen Schwarzen übers Ohr, dann trottete sie langsam zu Elroy der in eine Richtung starrte, die weiter hinein in den dunklen Wald führte. Ein Duft stief Frost in die empfindliche Nase, ein Duft nach Katze. Verwirrt folgte sie seinem Blick. Wenn schon eine Fremde hier gewesen war, warum hatte sie sich uns nicht angeschlossen? Und vor allem : Wieso ist sie Neumond nicht aufgefallen?
Langsam ließ sich die Rotbraune nieder und leckte sich über das längere Brustfell, bis es sich wieder seidiger anfühlte. "Ich wollte nur sagen dass ich dich ablöse, vorausgesetzt du möchtest nun auch etwas schlafen. Lange Zeit bleibt dir ja nicht mehr." Sie fragte nicht was der fremde Geruch hier machte oder was die Katze hier gewollt hatte. Sie überließ es ihm selbst, sich zu entscheiden ob und wem er es mitteilen wollte. Abwartend hob sie schließlich den Kopf und blickte in seine dunkelgrünen Augen die geheimnissvoll im dunklen Licht glänzten.


Sowas Wunderschönes kann ja nur von Wolke kommen :') <3 Danke nochmal <3:
 


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Falkenjäger'chen
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BeitragThema: Re: Der Weg, ins Unbekannte - Kapitel 2   Mi März 07 2012, 09:04

Etwas verwirrt und verblüfft sah Elroy der fremden Kätzin hinterher und begrüßte Froststern mit einem kurzen Nicken. Er atmete einmal schwer aus und sah dann erschöpft der 2ten Anführerin in die Augen. „Du?...äh…“ er brach ab und überlegte ob er die fremde Kätzin nun erwähnen solle oder ob es sein Geheimnis bleiben sollte. Seine Schnurrhaare zuckten nervös und sein Fell kribbelte, letztendlich schwieg er und sah ein letztes mal in Richtung Wald. „Danke, ich werde mich noch ein wenig ausruhen.“ Mit diesen Worten drehte er sich um und schritt davon, blickte nicht zurück. Dann plötzlich und ohne Vorwarnung drehte er sich rasch um und lief zurück zu der rot braunen die noch immer im Mondlicht dort saß und wartete. „Du Frost? ....ich meinte Froststern...da war eine Kätzin…ich kannte sie nicht. Sie ist in Richtung Wald gelaufen…du solltest aufpassen.“
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Froststern'chen
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BeitragThema: Re: Der Weg, ins Unbekannte - Kapitel 2   Do März 08 2012, 03:21

Ratlos, aber äußerlich gefasst, ruhig und abwartend blickte Frost Elroy hinterher, als dieser erst ansetzte, etwas zu sagen und dann doch abbrach und seinen Satz nicht zu Ende forumulierte und davonging.
Etwas enttäuscht blieb die Rotbraune zurück, enttäuscht darüber, dass er es ihr nicht anvertraute obwohl sie momentan alle auf derselben Seite waren. Schließlich ein Luftzug - sanft, und anschmiegsam. Er verriet ihr, ebenso wie die Pfotenschritte, dass Elroy doch zu ihr zurückgekehrt war.
Erwartungsvoll blickte sie ihn an und senkte schließlich den Kopf. "Ich danke dir, Elroy, für dein Vertrauen und dafür, dass du es mir gesagt hast. Man kann zu solchen Zeiten ja nie wissen, wann man Freunde gebrauchen kann...."
Mehr sagte sie nicht, schenkte ihm nur noch einen Blick aus sonnenfarbenen Augen, die sich sogleich wieder in Richtung Mond wandten. Schließlich schaute sie ihm doch noch einmal in die Waldfarbenen Augen. "Und meinen Clannamen werde ich erst annehmen, wenn ich ihn mir wirklich verdient habe und ihn von den Ahnen erhalte. Bis dahin würde ich meinen alten Namen noch vorziehen - Frost. Wie willst du genannt werden?" Jetzt blickte sie ihn doch noch etwas länger an, ihre Augen funkelten neugierig und ihre Schnurrhaare erbebten leicht.


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Falkenjäger'chen
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BeitragThema: Re: Der Weg, ins Unbekannte - Kapitel 2   Do März 08 2012, 07:47

Elroy schloss kurz die Augen und nickte über die Worte der Kätzin die in ihm etwas auslösten. „Dafür brauchst du nicht danken. Wir sind doch schließlich alle irgendwie aneinander gebunden… nicht wahr? Mehr oder weniger auf alle Fälle.“ Er setzte sich nach kurzen Überlegungen erneut auf den sandigen und kalten Boden und ringelte den Schwanz um seine Pfoten wobei er sich kurz in Richtung Wald umsah, als würde er damit rechnen, dass die Fremde wieder auftauchen würde. „Wie will ich genannt werden? Der Fuchs redete wirr irgendetwas von „Schauderstern“ doch ich konnte nicht genau folgen. Soll das nun mein neuer Name werden? Wer sagt überhaupt das ich das will….oder kann? Ich traue der ganzen Sache nicht…ich kenn dieses ganze Clanleben nicht…ich kenn die Katzen hier nicht…ich kenn kaum noch mich selbst.“ Er war etwas überrascht, darüber das er so viel redete, obwohl er die kurzen und knappen Antworten zurzeit vorzog. Es war vielleicht das Gefühl, dass diese Kätzin das gleiche Schicksal hatte was ihn dazu drängte mit ihr zu reden.
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Froststern'chen
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BeitragThema: Re: Der Weg, ins Unbekannte - Kapitel 2   Do März 08 2012, 09:07

Frost blickte den muskulösen braunen Kater nachdenklich in die Augen und schwieg eine Weile. "Ich stimme dir da voll und ganz zu. Wir teilen alle ein Schicksal - doch wohin es läuft, das weiß keiner so wikklich." Kurz blickte sie in die Sterne die ihr vertraulich zuzufunkeln schienen. Ihr lief ein wohliges Prickeln den Rücken hinab.
"Der Fuchs erwähnte den Namen Schauderstern, ich denke es ist deiner. Was mich angeht - ich werde ihn wie gesagt erst annehmen, wenn ich mich dazu bereit fühle. Ich denke, dass wird an dieser geheimnisvollen Quelle sein, die Neumond uns nannte. Ich habe absolut keine Ahnung was dort passieren wird, aber es wird so oder so unser Leben verändern. Zum positiven oder zum negativen." Erneut schwieg sie oder wählte die nächsten Worte mit Bedacht, nicht genau wissend, wie viel sie preisgeben konnte, wie viel sie ihm erzählen oder wie sie helfen konnte.
"Ich kenne ebenfalls keine der Katzen außer eine meine Schwester und sie ist die Einzigste, der ich wirklich vetraue und für die ich hier mein Leben geben würde. Du hast Recht, das Clanleben kennen, das tut hier eigentlich keiner. Aber sobald sich mir Katzen anschließen werden und bereit sein werden, für mich ihr Leben zu geben werde ich ebenso handeln. Es liegt nun in meiner - in unserer Verantwortung, dafür zu sorgen dass es allen gut geht. Neumond wird uns nicht umsonst ausgewählt haben."
Sie schaute nun eindringlicher, intensiver in seine Augen und trat unbewusst etwas näher. "Du sagst, du kennt dich selber nicht, weißt nicht, wer du bist, was du tun musst und wieso du eigentlich hier bist. Das weiß ich auch nicht, nicht mal von mir selbst. Allerdings weiß ich, dass etwas passieren wird." Sie miaute diese Worte mit voller Überzeugung. "Früher oder später. Und vielleicht wird eben dieses Ereignis dir Aufschluss geben auch wenn es dir im ersten Moment nicht aufschlussreich erscheinen wird. Vetraue einfach."


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Zuletzt von Froststern am Fr März 09 2012, 08:39 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Der Weg, ins Unbekannte - Kapitel 2   Fr März 09 2012, 04:27

Bei Phönix

Jeder einzelne Muskel war in Snows Köper angespannt, er hatte eine Abwehr Haltung angenommen und jedes Haar seines Pelzes sträubte sich. Seine Sinne waren gespitzt, wartend auf den lauernden Angreifer, der jeden Augenblick angreifen würde. Der Atemzug des weißen, schwarz gestreiften Katers war ruhig …plötzlich merkte er wie ihm einem Windschlag entgegen kam. Der Falke war nicht in seinem Blickfeld, schien hinter ihm zu sein und Instinktiv wich der junge Kater aus, indem er zu Seite sprang. Sich in der Luft drehend, sah er was sich hinter ihm abgespielt hatte, das Raubtier hatte Phönix angegriffen. In einem Sturzflug war es anscheinend auf den kleinen weißen Kater mit den zwei verschiedenen Augenfarben herab geflogen, denn auf dem Rücken des kleinen Kater zeichnetet sich einen Wunde ab. Für paar Herzschläge schaute sich der muskulöse Kater das Schauspiel an, wie Phönix sich hilfesuchend auf den Rücken warf, um für sein Überleben zu kämpfend….
Doch dann schüttelte sich Snow, seine Steife von den Schultern und begab sich blitzschnell zu Phönix …Bevor der Falke sich in einem zweiten Sturzflug auf den weißen Kater werfen konnte, sprang Snow die paar Meter, die ihm von Phönix trennten, vom Boden mit, ausgefahrenen Kralle, ab. Der Falke der dies nicht kommen gesehen hatte, sah überrascht auf, als er von Snows Krallen getroffen wurde und taumelten vor Überraschung wieder höher in die Luft sich begab. Der muskulöse Kater, der nicht wie das Raubtier, jedoch fliegen konnte stürzte nach dem Aufpralle mit dem Vogel wieder ab, schaffte es aber, sich in der Luft so zu drehen, dass er wieder auf seinen Pfoten landetet. Dem weiß Kater mit dem schwarzen Tigerartigen Muster, schmerzten die Ballen, nach dem Aufprall und für ein Moment drohten seine Beine zu versagen und nach zu geben, doch der Kater hielt stand und schaute zu dem jüngeren Kater, mit den zwei verschiedenen Augenfarben.

Alles Oky? ..Dann steh wieder auf, es könnte jeden Moment zurückkommen Phönix. Falken sind unberechenbar…

Miaute der Kater in einem etwas harten Ton, denn eh hatte Snow dies ausgesprochen ertönte der Schrei des Falkens und war wieder etwas tiefer geflogen und somit auch für die Katzen wieder sichtbar.
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Falkenjäger'chen
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BeitragThema: Re: Der Weg, ins Unbekannte - Kapitel 2   Fr März 09 2012, 08:27

Lange und schweigsam dachte Elroy über die Worte der schönen Kätzin nach und beobachtete nebenbei die Sterne die am Himmel hell und schön funkelten. Er schaute in die glänzenden Augen der Kätzin und war überrascht über die weisen und gut durchdachten Worte. Nein! Nicht das er ihr das nicht zutrauen würde…doch sie schien so sicher in der Sache…in allem. „Du hast Recht, denke ich. Danke…“ Er erhob sich und drehte sich kurz zu den schlafenden Katzen um die friedlich in kleinen Gruppen ruhten und deren Flanken sich gleichmäßig in der Stille der Nacht hoben und wieder senkten. Er kannte all die Katzen nicht und doch fühlte er sich ein wenig für sie verantwortlich…woher kam dieses Gefühl was ihn im inneren seines Herzens so überraschte. Er seufzte und blickte erneut die Rot braune an und miaute ihr leise zu. „Ich denke ich sollte mich nun ein wenig ausruhen.“
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Froststern'chen
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BeitragThema: Re: Der Weg, ins Unbekannte - Kapitel 2   Fr März 09 2012, 08:50

Im Inneren lächelnd beobachtete Frost den muskulösen Kater der sich in allem, was er dachte und tat so unsicher schien aber in ihren Augen längst schon den Weg gefunden hatte, als er Neumond Aussage annahm. Ich frage mich, ob er dasselbe denkt wie ich wenn er die anderen Katzen beobachtete....dasselbe Verantwortungsgefühl und den Drang, für sie da sein zu müssen... Ihr Blick war abgeschweift dich als sie eine Bewegung aus den Augenwinkeln vernahm, fokussierte sich ihr Blick wieder auf dem braunen Kater der von imposanter Größe war. Auch wenn er denkt dass er nicht das Zeug zu einem Anführer hat, ich denke, dass er es schaffen könnte. Ein kleiner Windstoss kam auf und nicht nur er sorgte dafür dass das Rotbraune Fell der Kätzin anfing zu prickeln.
Schließlich neigte sie den Kopf vor dem zukünftigen Anführer. "Ich hoffe ich konnte dir helfen..auch wenn mir nicht klar ist auf welche Weise dies sein könnte." Ein Funkeln trat in ihre Augen. "Tu das. Ich werde wachen. Und Sternrose mit mir. Sie wird übrigens eine perfekte Stellvetreterin von dir sein, du solltest dich glücklich schätzen, sie zu haben." Sie trat den Schritt zurück, den sie vorher gegangen war und setzte sich mit ordentlich um die Pfoten geschlagenen Schweif hin. Plötzlich und ohne den Impul unterdrücken zu können überwand sie doch noch einmal den Abstand zwischen sich und Elroy und drückte sich kurz an die Flanke des großen Katers. Dabei spürte sie sein Herz und ihr Herz kurz im Gleichklang schlagen, und ein silbriges Leuchten schien kurz ihre beiden Körper zu umhüllen, bis Frost sich wieder von ihm löste, etwas erschrocken und mit flackerndem Blick.
Sie ließ sich wieder nieder und schaute in die Sterne, hielt aber ihre Ohren wachsam gespitzt. Ihre Schnurrbarthaare vibrierten leicht vor unterdrückter Energie. Danke SternenClan..auch für dieses Zeichen. Nachdenklich fragte sich die Kätzin ob Elroy dieses Zeichen auch gespürt hatte oder ob es vieleicht nur ein Gebilde ihrer Einbildungskraft gewesen war, beschloss aber schließlich, dass sie es nie würde erfahren werden und dass es vermutlich immer ein Geheimnis bleiben würde was sie leicht traurig stimmte.


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Phoenix
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BeitragThema: Re: Der Weg, ins Unbekannte - Kapitel 2   Fr März 09 2012, 09:17

Bei Snow

Außer Atem und mit geschlossenen Augen lag Phoenix im Gras. Er spürte wie warmes Blut aus seiner Wunde auf die Wiese rann und langsam eine Pfütze unter ihm bildete.
Als Snow ihn fragte, ob alles in Ordnung sei, wollte er ganz ehrlich antworten und 'Nein', sagen, denn er hatte unendliche Schmerzen, aber er brachte nichts weiter heraus als ein klägliches Stöhnen. Mit zusammen gebissenen Zähnen rappelte er sich auf. "Der Fluss ..." keuchte Phoenix durch die Zähne und wollte Snow somit sagen, dass er dringend dort hin wollte um seine Wunde auszuwaschen, aber bevor sie dort ankommen würden, würde der Falke erneut angegriffen haben. "Snow, du musst mir helfen." flüsterte er kaum hörbar. Sobald er seine Vorderbeine bewegte schmerzten seine Schultern, denn genau dort hatte der Vogel ihn gepackt.
Das Blut wollte nicht aufhören zu fließen und entlang seiner Ellbogen bis zum Brustbein, wo das Blut auf den Boden tropfte, hatte sich sein Fell rot gefärbt.
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BeitragThema: Re: Der Weg, ins Unbekannte - Kapitel 2   Fr März 09 2012, 11:44

Snow Atmetet sehr heftig und man sah deutlich wie sich, sein Brustkorb und seine Flanke sich vor Erschöpfung hob und sank. Der weiße Kater mit dem Tigerartigen Muster schaute den kleineren weißen Kater ungläubig an…
Wie zum Fluss? Was zum SternenClan stellte er sich das vor? Wie soll ich denn das machen?
Dachte sich Snow und miaute mit einer ruhigen Stimme, die etwas sanftmütiger als sonst sich an hörte: Ach Phönix…aber in Ordnung.
Zu Letzt klang seine Stimme fest, fast wie ein Versprechen das er gab, doch im ersten Moment rührte sich der muskulöse magere Kater nicht. Er überprüfte mit gespitzten Sinnen die Umgebung, auf eine Gelegenheit wartend. Doch es ergab sich keine gute Gelegenheit, sodass es dem Kater, der für sein Alter sehr groß war, nichts übrig blieb, als unauffällig zu Phönix zu schleichen. Um kein großes Aufsehen zu erregen, denn auch wenn der Falke die beiden Katzen schon längst gesichtet hatte, hieß es Ruhe bewahren. Denn jede unachtsame Sekunde, war einen Schwäche, die der Raubvogel sofort zu seinem Vorteil nutzen würde.
Den Kater mit den zwei verschiedenen Augenfarben schützend, begab, sich der Kater ruhigen sichern Schritten in Richtung Fluss, setz jedoch den gierig auf ihn hinab blickenden Falken im Blickwinkeln behalten.

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Phoenix
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BeitragThema: Re: Der Weg, ins Unbekannte - Kapitel 2   Fr März 09 2012, 23:24

Langsam und mit schmerzverzerrtem Gesicht setzte Phoenix einen Fuß vor den anderen. Er kniff die Augen zusammen um die Schmerzen zu ignorieren.
Er spürte die Wärme von Snow neben sich und war wirklich dankbar, dass er ihn schützte. Das würde nicht jeder tun, zumal sie sich ja erst einen Tag kannten.

Phoenix konnte den Fluss riechen und hören. Sehr deutlich sogar. "Gleich geschafft. Nur noch ein paar Meter." dachte er. Als er das Rauschen unmittelbar neben sich hörte, öffnete er die Augen.
Langsam tastete er sich zum Ufer herunter und setzte eine Pfote nach der anderen ins Wasser. Die Strömung war an dieser Stelle zum Glück nicht sehr stark und so senkte er den Rest seinen Körpers ebenfalls ins Wasser.
Er konnte richtig spüren, wie das kalte Wasser sich mit seinem Blut vermischte und es mit sich riss. Alleine durch die Kälte hörte die Wunde schon etwas auf zu schmerzen - aber ob sie aufhören zu Bluten würde, das war eine andere Frage.
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BeitragThema: Re: Der Weg, ins Unbekannte - Kapitel 2   Sa März 10 2012, 06:28

Gehetzte Pfotenschritte, welche leise und doch unüberhörbar schienen, hasteten durch den Nadelwald. Immer wieder traten sie auf trockene Nadeln, welche sich in die weichen Ballen bohrten, die dann blutige Flecken am erdigen Boden hinterließen. Nur Tropfen und doch tat einem bei dem Anblick das Herz weh. Fluchtartig erschien das Laufen der jungen Katze. Es war eine Flucht, es ging um Leben und Tod. Unabsichtlich war sie in das Territorium eines Fuchses eingedrungen. Mit einem anmutigen Sprung hechtete die Katze über einen Baumstamm hinweg und riskierte einen Blick über die Schulter. Ihr Verfolger schien die Jagd aufgegebene zu haben und die junge Katze drosselte ihr Tempo. Kurz blieb sie sogar stehen um zu verschnaufen. Dann hob sie anmutig den Kopf und schnupperte, bedacht darauf, nicht erneut in das Revier eines anderen ein zu dringen. Die sieben Monde alte Katze, hatte keine Chance gegen einen älteren Gegner. Sie roch Katzen. Vermutlich einen Kater und eine Kätzin. Wenn es mehrere waren so überdeckten diese beiden den Geruch der anderen. Die Dunkelheit umschloss den Körper der jungen Katze, welche nun vorsichtig dem Geruch der Katzen folgte. Sie hielt sich versteckt und beobachtete einen Kater und eine Kätzin. Sie redeten über einen Fuchs. Und über vieles anderes. Dann legte sich der Kater schlafen und die Kätzin schien nun Wache zu halten. Unsicher, was sie tun halte, drückte sie sich an den Boden und schloss die Augen. Es war spät, kühle Brisen erfrischten die Nacht und die Hetzjagd hatte sie ermüdet. Nun wäre es das beste, wenn sie sich ausruhen würde. Doch an Schlaf war nicht zu denken. Zu sehr befürchtete sie entdeckt und verjagt zu werden.
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Sternrose
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BeitragThema: Re: Der Weg, ins Unbekannte - Kapitel 2   Sa März 10 2012, 07:36

Sternrose sah Froststern überrascht an.
Ja schon .. vielleicht wäre er nicht hergekommen, aber das war bloßer Zufall. Ich bin einfach froh, das ich ihm eine bessere Zukunft bieten konnte.
Wo er nicht einsam ist .. glaub mir, es tut verdammt weh jemanden zu verlieren.
Aber das weißt du ja wahrscheinlich selbst.
Jedenfalls, es ehrt mich, das du mich als geeignet davon hältst.
Lass es uns einfach abwarten, wie es der SternenClan für uns bestimmt hat.

Wenn es stimmt . . . dann könnte ich doch noch eine sehr enge Beziehung zu Froststern führen .. ohne das ich mich irgendwie schuldig fühlen muss meinem Clan gegenüber, und ich würde sie nicht einfach so verlieren.
Ja, es ist schon sehr seltsam, was das Leben plötzlich für uns bereithält .. ich hoffe nur, das es uns einen guten Weg zeigt, dem wir folgen können.
Ich hätte es nie erwartet, hier zu stehen. Mit all den anderen Katzen.
Sie lächelte.
Die nachtschwarze Kätzin schenkte Froststern ein sanftes Lächeln, als diese ihr übers Ohr leckte, und schnurrte der Flammenfarbenden kurz zu.
Dann sah sie, wie sie zu Schauderstern ging.
Als sich diese zu unterhalten schienen, drehte sie sich in eine andere Richtung, um die beiden nicht zu stören, und leckte ihr Fell.
Sie gähnte, obwohl sie nicht müde war.
Ihr Blick strich beinah zärtlich über all die schlafenden Katzen, und bleib an ihrer Tochter hängen.
Sie wird sicher eine fantastische Kriegerin werden dachte sie nur.
Plötzlich nahm ihre Nase einen eigenartigen Geruch wahr.
Angst . . .
durchschoss es sie.
Und diese Angst konnte von keiner Katze hier in ihrer Mitte kommen.
Denn dazu war der Geruch auch .. zu anders.
Eine Streunerin?
Sternrose ließ sich von den Schatten umhüllen, und glitt lautlos und fast unsichtbar durch die tiefschwarze, nur von Sternen erhellten, Nacht.
Die Dunkelheit schmiegte sich an sie, und plötzlich sah sie eine junge Katze vor sich.
Sie war wahrscheinlich grade mal so alt, wie ihre eigene Tochter Nachtpfote.
Das strahlend weiße Fell der Streunerin, war der genaue Kontrast zu ihrem Fell.
Sie wusste, das die fremde Katze sie noch nicht entdeckt haben konnte.
Wie auch? Ich gleiche schließlich der Dunkelheit und den Schatten dieser Nacht. Wie sollte sie mich da bemerken, oder gar erkennen, bei ihrer Angst?
Sie schluckte einmal, als sie leise miaute, um die anderen Katzen auf der Lichtung nicht zu wecken, und auch nicht um Froststern und Schauderstern zu stören.
Wer bist du kleine Katze?
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BeitragThema: Re: Der Weg, ins Unbekannte - Kapitel 2   Sa März 10 2012, 07:50

Die Augen geschlossen,die Ohren gespitzt.
So lag die Katze da. Sie hörte die Pfotenschritte nicht.
Sie bemerkte die Anwesenheit der anderen nicht, bis diese sprach. Lonelylie zuckte erschrocken zusammen, ihr Fell sträubte sich vor Schreck und sie riss die bernsteinfarbenen Augen auf, sprang zurück, wobei sie fast wieder fiel.
Die Fremde fragte wie sie hieß.
Wer sie war. Wer war sie denn schon?
Eine kleine Streunerin, deren Mutter die Schande an ihr ausließ, welche verwaist und einsam war und sich alleine durchschlagen musste, immer auf der Flucht, da sie nicht kämpfen konnte.
Das war sie, nicht mehr und nicht weniger.
"Lonelylie. Ich heiße Lonelylie."
Ihre Stimme klang ängstlich und verwirrt, aber auch klangvoll und sanft.
Sie sah die große, schwarze Katze an, welche sich kaum von der Dunkelheit der Nacht abhob.
"Verjagst du mich jetzt?"
Die Frage klang traurig und erschöpft, sie war es leid immer wieder weiter zu laufen.
'Natürlich tut sie das.
So wie alle anderen auch...'
, schoss es ihr durch den Kopf.
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Cessa
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BeitragThema: Re: Der Weg, ins Unbekannte - Kapitel 2   Sa März 10 2012, 08:00

Post für meinen Chara Sternrose

Sternrose sah die kleine Kätzin an.
Sie sah erschöpft aus ... als wäre sie schon lange, lange nicht gelaufen.
Die smaragdgrünen Augen der Kätzin funkelten sanft.
Lonelylie .. einsame Lüge .. nicht wahr? Kein schöner Name...
Sie ging vorsichtig zu ihr.
Ich bin Light ... Sternrose .. nein, ich bin eigentlich Sternrose .. früher war ich Light.
Du wirst sicher auch irgendwann mal deinen richtigen Namen bekommen.

Sie leckte der kleinen Kätzin sanft das Ohr.
Nein .. ich werde dich nicht verjagen .. du kannst mir vertrauen ... na komm her..
Sie schob die kleine sanft an ihren warmen Körper.
Ruh dich bei mir aus .. komm her .. wärm dich an mir kleine .. komm schon ..
Sie leckte der kleinen sanft das Fell.
Irgendwie weckte diese auch ihre Muttergefühle.
Zwar nicht so wie bei Nachtpfote .. aber die kleine tat ihr leid .. sehr leid.




Katze links: Martie Swart, "Cat" Some rights reserved. Katze rechts: Sabs, "Kater" Some rights reserved. Textur: Mary Vican, "Wild Summer Blueberries texture" Some rights reserved.
Quelle: www.piqs.de


Mit dem Sonnenaufgang fängt das eigentliche Leben an ... <3
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BeitragThema: Re: Der Weg, ins Unbekannte - Kapitel 2   Sa März 10 2012, 08:15

"Meine Mutter war belogen worden.
Nur deshalb lebe ich.
Nach dem ich auf der Welt war, hätte sie mich am liebsten verstoßen.."

Sie war sich nicht sicher, weshalb sie dies erzählte, sonst redete sie nicht gerne über ihre Mutter.
Doch die Katze war so sanft.
Sie redete so freundlich und bot ihre Wärme an.
So kuschelte sich die junge Katze an die Fremde.
"Was meinst du mit 'richtiger Name'?
Was ist das?
Und wieso hast du einen neuen Namen..Sternenrose?"

Die Fragen waren zögernd ausgesprochen.
Diese Katze war so liebevoll...wie eine Mutter.
So, wie es sich Lonelylie immer gewünscht hatte.
Ein leises Schnurren erklang aus ihrer sanften Kehle.
"Wo kommt ihr her und was sucht ihr?
Ist es etwas besonderes?"

Die Fragen waren weniger zögernd und sie klang langsam interessiert.
Doch eine Frage brannte noch in ihr.
Aber sie fand nicht den Mut, diese auszusprechen, also kuschelte sie sich nur eng an die schwarze Kätzin, glücklich, das diese sie nicht verjagte.
Sie war müde, und diese Katze erlaubte es ihr, zu schlafen, sich auszuruhen.
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Nachtpfote
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BeitragThema: Re: Der Weg, ins Unbekannte - Kapitel 2   Sa März 10 2012, 23:36

Nachtpfote schlief nicht am besten. Es war einfach so merkwürdig gewesen für sie. Himmelblüte schlief noch,also stand sie leise auf und trottete zu ihrer Mutter,Sternrose. Sie endeckte an den neuen Geruch das jemand neues gekommen war. Noch jemand? Ich habe nicht erwartet das ich in meinen ganzen Leben so viele Katzen aufeinmal treffen würde Die Katze wirkte jung, genauso wie sie und müde. Wie die meisten auch. Nachtpfote berührte ihre Mutter kurz an ihrem Fell. Sie war so schön warm. Dann lächelte sie möglichst den Neuankömmling an. " Hallo. Ich bin Nachtpfote. Wie heißt du den? Und woher kommst du?" Es intressierte sie sehr,denn wenn sie mit ihrer Mutter immer im Wald war,war sie noch nie so vielen Katzen begegnet. Vileicht von weit her?
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BeitragThema: Re: Der Weg, ins Unbekannte - Kapitel 2   So März 11 2012, 00:13

Etwa erschrocken fuhr die junge Katze, als eine weitere Katze auftauchte.
Ja, sie war wirklich ein wenig verschreckt, aber sie war eben seit fünf Monaten nur noch auf der Flucht.
Auf der Flucht vor allem.
Die Katze schien aber nicht feindlich zu sein und war auch nicht viel älter als sie es war.
Nachtpfote war wohl ihr Name.
"Mein Name ist Lonelylie.
Ich...naja...ich lebe im Nadelwald. So ziemlich.
Die meiste Zeit laufe ich nur weg..."
,erklärte sie leise.
Ihr Blick war traf den der anderen junge Katze, nur kurz, so als wäre nicht gewesen.
Sie hatte schon immer Angst davor gehabt, verletzt zu werden.
Aber sie versuchte tapfer zu sein.
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Nachtpfote
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BeitragThema: Re: Der Weg, ins Unbekannte - Kapitel 2   So März 11 2012, 00:29

Nachtpfote hörte intressiert zu. Siewirkte wirklich leicht verschrocken,aber das währen bestimmt alle die so eine lange Reise gehabt hatten.
" Weglaufen? Jedes Leben kann aus Weglaufen oder Jagen bestehen, finde ich. Aber jettzt bist du bei uns und hier kann dir nichts mehr passieren. Jetzt muss man nur noch die Beute jagen."
Sie lächelte glücklich. Nachtpfote hatte was alles was sie jemals wollte. Sie hatte ihre Mutter wieder, sie hatte einmal ihren Vater getroffen und würde bald richtig in einen Clan leben.
Ich kann dankbar sein. Sehr sogar. Ich hoffe Lonelylie wird meine Freundien. Sie ist in meinen Alter,es währe so schön.
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BeitragThema: Re: Der Weg, ins Unbekannte - Kapitel 2   So März 11 2012, 00:37

Die Katze war sanft und freundlich und ein sanftes Lächeln stahl sich kurz über die Lefzen von Lonelylie.
Dann wurde ihr Blick wieder traurig und sie seufzte leise.
"Ich wünschte, meine Mutter hätte euch schon früher getroffen. Dann wäre sie vielleicht noch am Leben...", meinte sie leise und ihr Blick glitt in die Dunkelheit,als würde sie etwas sehen.
Sie sah auch etwas.
Sie sah ihre Mutter.
Die schneeweiße Katze mit den grünen Augen und der rosa Nase, deren Blick immer voller Verachtung und Hass auf sie gerichtet war.
Lonelylies Augen wurden feucht und ein untröstlicher Kummer überkam sie.
"Beute fangen.. ich denke, das bekomme ich hin..."
Ein leises, trauriges Lachen erklang aus ihrer Kehle und sie senkte traurig den Kopf.
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Neumond
Botschafter des SternenClans
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BeitragThema: Re: Der Weg, ins Unbekannte - Kapitel 2   So März 11 2012, 02:38

Der Gesang des Rotkehlchens verklang erstickend und ihm sträubte sich der Pelz.
Angespannt schlug er mit der Rute auf den Boden. Neumond starrte in die Ferne der zwielichtschimmernden Ebene. Er senkte etwas bedrückt den Kopf, doch dann schlug er ihn über die Schulter um. -Wie es scheint... haben wir unerwarteten Besuch.- dachte er und blinzelte hinauf zu den Sternen. "Oder wussten sie es und schwiegen?" Der dunkle Fuchsrüde schlug die Lider nieder und atmete schwer aus.
Seine Ohren waren gespitzt den Katzen an der anderen Seite des Lagers zugewandt. Neumond erhob sich, trottete zu ihnen und sprach leise, um die anderen nicht zu wecken: 'Beutejagen ist ein gutes Stichwort. Ich bin ein Freund von Dämmerungsjagden; außerdem hab ich ein ungutes Gefühl... irgendwas stechendes liegt in der Luft was mir Sorgen bereitet. Ich werde Euch kurz verlassen, bleibe jedoch in der Nähe-Ich schätze das Eure Anhäufung an Wachen auch gut das lager beschützen kann, selbst in meiner Abwesenheit." als er endete, holte er zittrig Luft. Der Fuchs betrachtete kurz die Kleine Kätzin, nickte ihr zu, drehte sich um und trappte aus dem Lager.

Mit einem tödlichen Biss hatte er den Hasen erledigt, den er zuvor aus seinem Bau trommelte. Neumond leckte sich das Blut von den Lefzen und schaute zum Himmel empor. Er dankte für den erbeuteten Pflanzenfresser und senkte wieder den Kopf. Im fast vollen Mond sah er weiß aus und fiel auf der Ebene auf. Sein Fell schimmerte stark und reflektierte jeden noch so kleinen Strahl des kalten Lichts, was der Mond ebenfalls reflektierte. In der Ferne ertönte ein tiefes Brummen. Neumonds Glieder spannten sich an; er schnappte sich die Beute und stakste zurück. Es beunruhigte ihn, dass er die Präsenz von etwas war nahm, was er aber nicht sehen konnte. -Hoffentlich bilde ich mir das alles nur ein.- Ängstlich sah er über seine Schulter zurück. Als er wieder vor blickte erschrak er. Neumond dachte ihm würde das Herz vor Schreck zerschmettern; eine große Lichtgestalt baute sich vor ihm auf. Mit der Zeit wurde sie jedoch kleiner und blasser. Neugierig musterte er es und hob skeptisch die Augenbrauen, als die Lichtgestalt davon sprang. -Ein Krieger?- fragte er sich und schaute mit schiefen Kopf ihm nach. Die Lichtkatze lief in die Richtung des lichten Waldes; als sie in diesem verschwand, kreischte das Rotkehlchen auf. Erschrocken und fertig mit den Nerven, zuckte der weißschimmernde Rüde zusammen und ließ den Hasen fallen. Mit offenem Maul starrte er den kleinen Wald an und wagte sich gar nicht zu blinzeln. -Was... war das?- fragte er sich gedanklich und verweilte noch kurz in seiner Angststarre. [b]"War das etwa ein Zeichen, oder Einbildung?"[/b} fragte er nun laut, hob den Hasen wieder auf und lief steif wieder zum SonnenClanLager zurück.

Nach langer Zeit betrat er nun wieder das Lager und lief das Beutetier in der Mitte fallen. Er sagte nichts. Ihm steckte ein Kloß im Hals, den er gar nicht erst versuchte hinter zu schlucken. Wie in Zeitlupe trat er auf seinen alten Posten zurück, legte sich hin und versuchte durch zu atmen. -Vielleicht sollen wir uns von dem Lichten Wald fernhalten, doch nur von der Ebene können alle nicht leben.- aufmerksam starrte er wie zuvor in die Ferne und achtete auf jeden noch so kleinen Schatten der sich rührte.
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Whisper
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BeitragThema: Re: Der Weg, ins Unbekannte - Kapitel 2   So März 11 2012, 02:56

Der graue, abgemagerte Streuner stand mit einigen Metern Abstand von den Anderen mit misstrauisch zusammengekniffenen Augen auf dem waldigen Boden und zog spöttisch die Lefzen hoch. Wollen die jetzt auch noch "Oh, ich bin die Anführerin und dann spielen wir, dass zwei Gruppen friedlich im Wald hausen" spielen?! Zutrauen tu ich es ihnen! Der Kater starrte gönnerhaft aus seinen dunklen Augen die anderen Katzen an, welche brabbelnd auf einem Haufen standen und etwas absprachen. Ihn selber interessierten diese "Spielchen", die die anderen machen wollten nicht, er würde eh in ein paar Tagen weiterziehen. Lieber alleine hart kämpfen, als noch länger bei diesen Katzen zu bleiben. Ein paar tage lang war er mit einigem Abstand von den Übrigen Katzen mitgelaufen, dies aber auch nur, da er neugierig war und mehr über diese Katzen herausfinden wollte und weil er ein bisschen von zwei der Katzen gerettet worden war. Dies spielte aber keine große Rolle mehr. Er verstand das freundliche, gutgläubige, "wir sind freundlich zu jedem Fremden" nicht und änderte sich in keinster Weise in seinem normalen Verhalten. Er knurrte jede Katze an, die ihm zu nahe kam, ließ sich von keinem kleinkriegen und stürzte sich auf Katzen, welche ihn beleidigten oder ähnliches taten. Besonders Katzen wie der Sohn der Heilkatze, welche sich ihm gegenüber arrogant, hochmütig und immer reizend, herausfordernd und provokant zeigten und ihm und den anderen Katzen offen zeigten, wie sehr sie ihn hassten, rechnete er kalt, hart, provokant, ähnlich hasserfüllt oder ähnlich ab.



Zuletzt von Whisper am Mo März 12 2012, 22:29 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Der Weg, ins Unbekannte - Kapitel 2
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